Kerstin Weckwerth

Verwaltung

Der Einrichtungsleiterin Frau Kerstin Weckwerth obliegt die gesamte Geschäftsführung der Rohe‘schen Altenheim-Stiftung.

Es erfolgt ständig eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Herrn Landrat, der Stiftungsaufsicht, der Pflegedienst- und Hauswirtschaftsleitung, den Mitarbeiter*innen, Bewohner*innen, Angehörigen, Besucher*innen, vielen weiteren Behörden und Institutionen.


Die Rohe‘sche Altenheim-Stiftung ist eine selbstständige Stiftung.


Deshalb werden alle administrativen Tätigkeiten in der Verwaltung eigenständig vor Ort erledigt. Unsere Verwaltungsabteilung bewältigt professionell den immer höher werdenden Bürokratieberg, jedoch steht auch hier der einzelne Mensch im Vordergrund unseres täglichen Handelns.

Alle Informationen zur Hauswirtschaft mit
einem Klick auf den Button erreichbar.

Pflege

Unser Pflegekonzept
orientiert sich an einem ganzheitlichen Menschenbild. Wir pflegen nach den AEDL‘s (Aktivitäten und Erfahrungen des täglichen Lebens) von Krohwinkel, die unserer Pflegeplanung zugrunde liegen. Darin erfassen wir zunächst die Biographie, die Fähigkeiten und Defizite der älteren Menschen. Während der ersten Wochen erkunden wir unter Einbeziehung der Angehörigen/Betreuer*innen alle Möglichkeiten, die den Bewohner*innen ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit, Würde, Achtung und Anerkennung ermöglichen.

Unser Ziel

ist es, den Bewohner*innen ein „Daheim“ in liebevoller Atmosphäre zu schaffen und sie pflegerisch bestens zu versorgen nach dem neuesten Stand der Pflegeforschung. Dabei ist uns eine körperliche Aktivierung, wenn möglich, ebenso wichtig wie die Mobilisierung, Erhaltung und Förderung der sozialen und geistigen Fähigkeiten. In unserem Haus leben Damen und Herren aller Pflegestufen auf den Wohnbereichen. Demente Bewohner*innen fühlen sich bei uns gut aufgehoben, weil wir sie nicht ausgrenzen, sondern mit ihnen zusammenleben und sie in alle Aktivitäten einbeziehen. Die gerontopsychiatrische Betreuung und Beschäftigung hat einen hohen Stellenwert in der Rohe‘schen Altenheim-Stiftung.

Unsere Wohnbereiche

heißen Sonnenblume, Immergrün, Rosengarten und Vergissmeinnicht. Jeder Wohnbereich wird von 2 Wohnbereichsleitungen geführt. Es stehen immer examinierte Mitarbeiter*innen als kompetente Ansprechpartner*innen für die Bewohner*innen und Angehörigen zur Verfügung. Alle unsere Pflegekräfte sind freundlich, hilfsbereit, warmherzig und gehen auf die Bedürfnisse der Bewohner*innen ein.

Unsere Fachkräfte

Wir pflegen professionell mit einer sehr hohen Fachkraftquote. Alle Hilfskräfte sind nachgeschult. Wir bieten unseren Mitarbeiter*innen ständig ein großes Angebot an Fortbildung, Supervision, Rückenschule und Entspannungsmöglichkeiten. Wir sind anerkannter Ausbildungsbetrieb und arbeiten mit den regionalen Altenpflegeschulen durch unsere bestens ausgebildeten Praxisanleiter*innen intensiv zusammen. Moderne Pflegehilfsmittel stellen eine Pflegeerleichterung für unsere Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen dar.

Alle Informationen zu den Heimkosten im Überblick.

Sozialer Dienst

Im Landkreis Miltenberg ist die Rohe‘sche Altenheim-Stiftung für ihr umfangreiches Betreuungs- und Beschäftigungsangebot bekannt. Ziel des sozialen Dienstes ist es, die geistigen, körperlichen, seelischen und sozialen Fähigkeiten zu fördern, zu erhalten, neue Möglichkeiten der Betreuung aufzuzeigen und zur Erhaltung und Steigerung der Lebensfreude beizutragen.

Aufgrund der immer höher werdenden Anzahl von dementiell erkrankten Menschen werden gerontopsychiatrische Arbeitsformen täglich in der Rohe‘schen Altenheim-Stiftung umgesetzt. Diese Angebote werden von pädagogischen Fachkräften (Diplom-Sozialpädagogin, Diplom-Pädagogin,
Ergotherapeutin, Erzieherin und gerontopsychiatrische Fachkräfte und ehrenamtliche Helfer) ausgeübt.

Hauswirtschaft

Stolz sind wir darauf, alle hauswirtschaftlichen Leistungen in Eigenregie anbieten zu können. Dieser Bereich mit ca. 35 Mitarbeiter/innen wird von einem Hauswirtschafts- und haustechnischen Leiter betreut, der eng mit Heim- und Pflegedienstleitung zusammen arbeitet. So kann stets auf Wünsche und Anregungen der Bewohner schnell eingegangen und reagiert werden, ob von der Küche, Wäscherei, Reinigung oder Hausmeisterei. Auch betreut er die heim eigenen Tiere. Die Wellensittiche, das Aquarium mit Fischen und die Ziegen sind bei ihm in besten Händen.

Die Küche
13 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter der Leitung von Herrn Hartmann bekochen nicht nur unsere Heimbewohner, sondern beliefern auch den Kindergarten und die Sozialstation für die Aktion „Essen auf Rädern“. Auch unser Personal und Gäste aus der Umgebung genießen unsere gute Küche, was für deren Qualität spricht.

Die Wäscherei
Unsere Wäscherei ist nach den modernsten Anforderungen an Hygiene und Ökonomie ausgestattet. So kann jeder Bewohner auch sein „Bestes Stück“ in die Wäsche geben ohne Angst zu haben, dass er es nicht wieder oder in schlechtem Zustand zurückbekommt.Die Wäsche wird von fünf Mitarbeiterinnen schrankfertig wieder ins Zimmer geliefert und auf Wunsch auch eingeräumt.

Die Hausreinigung
Die neun Mitarbeiterinnen sind nicht nur für die umfassende Reinigung aller Räumlichkeiten zuständig, sondern sind auch Bezugspersonen für die Bewohner. Durch ihre tägliche Anwesenheit in einem bestimmten Bereich und wegen der geringen Fluktuation entwickeln sie sich auch zum Ansprechpartner für Sorgen und Nöte unserer Heimbewohner.

Die Gärtnerei
Unser weitläufiges Parkgelände mit schönem alten Baumbestand und einem befestigten Rundwanderweg lädt zu Spaziergängen ein, mit reichlich vorhandenen sonnigen und schattigen Sitzgelegenheiten Hier sorgt unsere Gärtnerei für ein entsprechend schönes Ambiente.

Der Frisör
Wir bieten den Service eines hauseigenen Friseursalons. Unsere Friseurin steht an zwei Tagen in der Woche für alle diesbezüglichen Bewohner wünsche zur Verfügung. Bei Bedarf werden die Bewohner auch auf den Wohnbereichen mit Friseurleistungen versorgt.

Die Cafeteria
Die Cafeteria ist an drei Tagen in der Woche geöffnet: Mittwoch, Samstag und Sonntag. Sie ist Treff punkt für Bewohner, Angehörige und Besucher. Geburtstage oder andere Feste und Feiern können hier zu günstigen Preisen veranstaltet werden.

Die Haustechnik
Ein hoch qualifizierter Haustechniker und ein Mitarbeiter stehen unseren Bewohnern bei allen Problemen schnellstens zur Verfügung. Sie helfen beim Einzug, bei der Gestaltung der Zimmer und allen anfallenden technischen Problemen. Sie fahren und begleiten die Bewohner/innen, wenn nötig, zum Arzt und macht Besorgungen aller Art.

Kosten

Allgemeine Informationen:

Der Anteil der Pflegekasse wird von der Einrichtung mit der Kasse direkt abgerechnet. Es vereinfacht den Verwaltungsaufwand, wenn der*die  Bewohner*in, bzw. bei Kostenübernahmeerklärung der*die jeweilige Kostenschuldner*in dem Einrichtungsträger ein Sepa – Lastschriftmandat erteilt. Ansonsten ist das Leistungsentgelt bis zum 5. Tage eines Monats im Voraus zu entrichten.

Die Bankverbindung der Einrichtung lautet:
Sparkasse Miltenberg-Obernburg BIC: BYLADEM1MIL
IBAN: DE90796500000430051243​

Bei Verschlechterung oder Verbesserung des Gesundheitszustandes des*der Bewohners*in wird ein entsprechender Antrag beim Medizinischen Dienst der Pflegekassen gestellt und das Leistungsentgelt angepasst.

Anton Rohe

Joseph Anton Rohe wurde 1814 in Kleinwallstadt geboren. Armut und Entbehrung umgaben seine Wiege und blieben auch seine Begleiter im Kindes- und Knabenalter. Der damalige Schulleiter in Kleinwallstadt erkannte seinen hellen Verstand und das offene Gemüt des Jungen. Er setzte sich bei der Gemeinde ein, dass Anton Rohe eine finanzielle Unterstützung erhielt, damit er in Frankfurt zum Kaufmann ausgebildet werden konnte.

Als junger Mann wanderte er ca. 1840 nach Amerika aus. Er segelte immer wieder in seine Heimat zurück, wo er Blasinstrumente kaufte und diese nach Amerika exportierte. Er gründete ein gewinnbringendes, großes Musikaliengeschäft. Durch seinen Fleiß, seine Umsicht und seinen Unternehmergeist war Rohe im Alter von nur 40 Jahren ein vermögender Mann geworden.

1854 richtete er sich in seinem Heimatort Kleinwallstadt einen Sommersitz ein. Im Winter wohnte er in seiner Villa in Rom. Rohe blieb unverheiratet und kinderlos. Anton Rohe verstarb am 12.02.1892 in Rom. Er wurde im Garten seiner Sommerresidenz in Kleinwallstadt in einem 1885 erbauten Mausoleum beigesetzt. Heute schmückt das restaurierte Mausoleum den Garten der Rohe’schen Stiftung, wodurch der Rohe’schen Altenheim-Stiftung für immer ein Denkmal an diesen großzügigen Spender geblieben ist.

1893: Gründung einer Pfründe-Anstalt für alte, erwerbsunfähige, gut beleumundete arme Personen

1893: Altlandkreis Obernburg wird zuständig und beauftragt die Erweiterung auf 102 Plätze

1968: Einweihung des 70 Einzelzimmer und Kapelle umfassenden Anbaus

1995 – 1998: Generalsanierung

Heute: 109 Pflegeplätze bei höchsten Qualitätsstandards